NGC7635 Blubble Nebula


NGC 7635, auch Blasennebel (engl. Bubble Nebula) genannt, ist ein Emissionsnebel und eine HII-Region im Sternbild Kassiopeia am Nordsternhimmel, welcher etwa 7100 Lichtjahre von der Erde entfernt ist. Er befindet sich in der Nähe des offenen Sternhaufens Messier 52. Die Bezeichnung stammt von einer Sternwind-Blase, die durch den Sternwind eines O-Sterns mit der Bezeichnung BD +60 2522 (SAO 20575) entstanden ist. Der Stern stößt große Mengen an Gas aus, die sich mit rund 28 Kilometer pro Sekunde in die Umgebung ausbreiten. Dabei stoßen die expandierenden Gase auf die riesige umgebende Molekülwolke in dieser Region, die der Ausdehnung Widerstand entgegenbringt. Dadurch bildet sich eine Stoßwelle aus, welche die äußere Hülle der Gasblase bildet.[3]
SAO 20575 hat die Helligkeit von 7,8 mag.

NGC 7635 wurde am 3. November 1787 vom deutsch-britischen Astronomen William Herschel entdeckt

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M42 Orion Nebula


Der Orionnebel (Katalogbezeichnung M 42 oder NGC 1976) ist ein Emissionsnebel im Sternbild Orion. Er befindet sich – wie das Sonnensystem selbst – im Orionarm der Milchstraße. Durch die große scheinbare Helligkeit seines Zentrums oberhalb der 4. Magnitude ist der Nebel mit bloßem Auge sternähnlich als Teil des Schwertes des Orions südlich der drei Sterne des Oriongürtels gut sichtbar. Insgesamt besitzt er eine Winkelausdehnung von etwa einem Grad.

Der Orionnebel ist ein Teilgebiet der interstellaren Molekülwolke OMC-1 im Orion-Molekülwolkenkomplex. Er besteht überwiegend aus Wasserstoff. In dem Nebel entstehen Sterne, deren ionisierende Strahlung den Nebel im sichtbaren Bereich leuchten lässt. Er wird daher auch als H-II-Gebiet klassifiziert. Mit einer Entfernung von etwa 414 Parsec (1350 Lichtjahre) ist er in der galaktischen Nachbarschaft eines der aktivsten Sternentstehungsgebiete, weshalb er ein bevorzugtes Untersuchungsobjekt zur Erforschung der Sternentstehung ist. Er wird sich voraussichtlich zu einem den Plejaden ähnlichen, offenen Sternhaufen entwickeln.

Die Hauptionisationsquelle des Orionnebels ist der Stern θ¹ Orionis C1, der mit mehr als 200.000-facher Leuchtkraft der Sonne zugleich einer der leuchtkräftigsten bekannten Sterne ist. Der unmittelbar benachbarte und ähnlich beschaffene De Mairans Nebel besitzt dagegen eine andere ionisierende Quelle und ist daher nicht Teil des Orionnebels.

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NGC2244 Rosette Nebula

Der Rosettennebel (engl. rosette nebula) befindet sich im Sternbild Einhorn. Es handelt sich dabei um einen sog. Emissionsnebel. Dabei werden Gase durch die umliegenden Sterne zum Leuchten angeregt. Im Fall des Rosettennebels ist es der im Zentrum liegende offene Sternhaufen NGC 2244. Etwas Verwirrung gibt es bei den unterschiedlichen NGC Nummern, dabei werden hier eigentlich nur die einzelnen Teile des Nebels bezeichnet auf die wir jedoch nicht weiter eingehen werden. Der Vollständigkeit halber: NGC 2237, NGC 2238, NGC 2239, NGC 2246.

Der Rosettennebel selbst wird mit NGC 2237 bezeichnet, obwohl dies offiziell nur einer der Teile des Nebelkomplexes darstellt.

Die Entfernung zur Erde beträgt 5000-5200 Lichtjahre. Die gesamte Ausdehnung wird nach neuesten Erkenntnissen auf etwa 100 Lichtjahre geschätzt. Die Gaswolke dehnt sich zudem weiter aus. Mit Hilfe von alten Plattenaufnahmen konnte festgestellt werden das sich die Wolke im inneren mit 50km/s, in den äußeren Bereichen sogar mit etwa 100km/s ausdehnt. Bei dem Rosettennebel handelt es sich, wie bei vielen anderen molekularen Gaswolken auch, um ein aktives Sternentstehungsgebiet. Während im engeren Zentrum nur etwa 40 Sterne im visuellen Licht gezählt wurden, konnte das Chandra Röntgenteleskop über 400 weitere Emissionsquellen und damit junge Protosterne sichtbar machen. Der zentrale Sternencluster NGC2244 wächst also weiter an.

NGC2264 Cone Nebula & Christmas Tree Cluster

NGC 2264 beschreibt ein Gebiet, das aus einem Teil eines H-II-Gebiets (mit einer davor liegenden Dunkelwolke, dem Konusnebel), einem Sternhaufen (dem Weihnachtsbaum-Sternhaufen) und dem diffusen Nebel dazwischen besteht. Es befindet sich in etwa 2500 Lichtjahren Entfernung im Sternbild Einhorn und hat die Abmessungen 40,0' × 40,0' und eine scheinbare Helligkeit von 4,1 mag.

Oft werden die Einzelkomponenten falsch bezeichnet. So z. B. die H-II-Region alleine als NGC 2264. Der New General Catalogue jedoch bezeichnet die Gesamtheit aus H-II-Gebiet, offenem Sternhaufen und diffusem Nebel mit der Nummer 2264.

Das Objekt wurde am 18. Januar 1784 von Wilhelm Herschel entdeckt.